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Südindische Küche in Berlin: Was dahintersteckt und was du probieren solltest

Wer in Berlin ein südindisches Restaurant sucht, findet viel Nordindisches: Butter Chicken, Naan und Tandoori. Südindien kocht anders, und das schmeckt man. Dieser Überblick zeigt, was die südindische Küche ausmacht und was du bei deinem ersten Besuch probieren solltest.

Was ist südindische Küche?

Südindien umfasst vier Bundesstaaten mit eigenen Küchen: Kerala, Tamil Nadu, Karnataka und Andhra Pradesh/Telangana. Gemeinsam ist ihnen, dass Reis das Grundnahrungsmittel ist (statt Weizenbrot), dass Kokos in vielen Formen vorkommt und dass Gerichte mit Curryblättern, Senfsamen und Tamarinde gewürzt werden.

Typisch südindisch sind auch fermentierte Teige aus Reis und Linsen, aus denen Dosa, Idli und Appam entstehen, sowie leichte Currys auf Kokos- oder Joghurtbasis statt schwerer Sahnesaucen.

Kerala: die Küste der Gewürze

Kerala, ganz im Südwesten, ist bekannt für seine Gewürze, seinen Fisch und eine Küche, in der Rindfleisch, Schwein und Huhn ebenso zum Alltag gehören wie ein reiches vegetarisches Repertoire. Bei kokoland kochen wir vor allem Kerala, von Malabar im Norden bis Travancore im Süden. Mehr über die Regionen liest du auf unserer Kerala-Seite.

Typische Gerichte aus Kerala:

  • Porotta mit Beef Roast: das geschichtete Fladenbrot mit pfeffrigem Rind (mehr dazu)
  • Kerala-Biryani: duftender Reis, weniger scharf als viele andere Biryanis
  • Appam mit Stew: spitzenartige Reispfannkuchen mit mildem Kokos-Eintopf
  • Puttu mit Kadala-Curry: gedämpfte Reis-Kokos-Zylinder mit Kichererbsen-Curry
  • Avial, Thoran, Olan: die vegetarischen Klassiker des Festmahls (mehr dazu)

Und Dosa, Idli, Sambar?

Dosa, Idli und Sambar kennt man aus ganz Südindien. Sambar, der Linsen-Gemüse-Eintopf mit Tamarinde, ist auch in Keralas Festmahl, dem Sadhya, ein fester Bestandteil. Was bei uns gerade auf der Karte steht, siehst du auf der Speisekarte, denn sie wechselt mit der Küche.

Streetfood und Indo-Chinesisches

Zur südindischen Küche gehört auch das Streetfood: knusprige Samosas, Pakoda und Cutlets, Bananen-Fritters (Pazhampori) und die indo-chinesischen Lieblinge Gobi Manchurian und Chilli Paneer, die in Südindien sehr beliebt sind. Sie eignen sich perfekt zum Teilen.

Vegetarisch, vegan, scharf?

Die südindische Küche ist für Vegetarier ein Paradies: Gemüse, Linsen und Kokos tragen viele Gerichte. Bei veganer Ernährung lohnt sich eine Nachfrage wegen Ghee und Joghurt. Und scharf? Südindisch heißt aromatisch, nicht automatisch feurig: Sag uns, wie scharf du es magst.

Südindisch essen in Berlin-Friedrichshain

Du findest uns in der Petersburger Str. 39, 10249 Berlin, geöffnet Dienstag bis Sonntag von 12:00 bis 22:00 Uhr. Reserviere einen Tisch, bestell zum Mitnehmen oder vor, damit alles fertig ist, wenn du kommst. Für den ersten Besuch hilft dir unser Bestell-Guide.